Bayern (BY) - Kommunal

Die Kandidaten, zur Landratswahl 2017 in Regen, in der Gegenüberstellung – Thema Land- und Forstwirtschaft

Das schreiben die Kandidaten, Rita Röhrl und Stefan Ebner, zum Thema Land- und Forstwirtschaft in ihrem Wahlprogramm.


*Zum Thema Land- und Forstwirtschaft aus dem Wahlprogramm Rita Röhrl

*Im Wahlprogramm der Landratskandidatin wurden zum Thema Land- und Forstwirtschaft keine Ideen und Konzepte ausgearbeitet und Angaben dazu gemacht.

Die Kandidatin kann jederzeit zum Thema Informationen nachreichen, die die Redaktion gerne berücksichtigt und in diesem Artikel ergänz. Kontakt zur Redaktion

*Zum Thema Land- und Forstwirtschaft aus dem Wahlprogramm Rita Röhrl

*Zum Thema Land- und Forstwirtschaft aus dem Wahlprogramm Stefan Ebner

„Unsere Landschaft kann mehr als nur schön aussehen – sie schafft Großes!”

Land- und Forstwirtschaft im Bayerischen Wald haben eine jahrhundertelange Tradition. Seit Generationen prägen sie unsere Heimat, sind Lebensgrundlagen vieler Menschen, schaffen berufliche Perspektiven und produzieren hochwertige Lebensmittel bzw. Produkte.
Und Land- und Forstwirte sind unverzichtbar bei der Landschaftspflege! Nur dank Ihnen haben wir die unverwechselbare Landschaft, die unsere Region besonders für den Tourismus attraktiv macht. Wir haben in der Vergangenheit auf unsere Land- und Forstwirtschaft als wichtigen Pfeiler unserer Gesellschaft gesetzt und werden das auch in Zukunft tun. Durch meine ganz persönliche familiäre Prägung
– mein Vater als pensionierter Tierarzt, mein Großonkel als Landwirt – stehe ich der Landwirtschaft besonders nahe und weiß, wie hart die Arbeit ist und welche Anerkennung sie verdient.

Was will ich als Landrat KONKRET machen?

• Die Vielfalt der Betriebe im Landkreis fördern und erhalten, z. B. durch Unterstützung bei Diversifizierungsmaßnahmen

• Neben- und Haupterwerbsbetrieben eine Perspektive bieten, z. B. durch Hilfe für schnelles Internet auch für abgelegene Höfe

• Landwirtschaftliche Betriebe unterstützen, damit der Strukturwandel möglichst gering ausfällt

• Unser Landkreis muss Berggebiet werden

• Förderung von Forst- und Flurwegebau

• Vorhandene Spielräume für die Land- und Forstwirtschaft nutzen (Naturschutz, Baurecht)

• Holzregion Bayerischer Wald unterstützen und Holz als heimischen Rohstoff fördern, z. B. durch Verwendung von Holz beim Bau landkreiseigener Gebäude

• Waldbauern bei der Holzverarbeitung und Vermarktung unterstützen

• Regionale Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten fördern, z. B. durch Bauernmärkte oder durch Verkaufs- und Infostände für heimische Produkte in Supermärkten

• Vertrauliche und sachliche Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Verbänden und Erzeugerorganisationen

• Halbjährliche Stammtische und Betriebsbesichtigungen mit Land- und Forstwirten, Verbänden und Ämtern mit dem Landrat

• Beratungsstelle für Digitalisierung am Landratsamt schaffen, damit Landwirte bestens bei neuen Trends beraten werden

• Regionale Produkte schützen und geschützte Marken etablieren

• Bürokratieabbau seitens des Landkreises vorantreiben

• Offenes Ohr für Jagd und Fischerei

• Unterschiedliche Interessen der Land- und Forstwirte, Jäger, Fischer, Grundbesitzer und Naturschützer ausgleichen (v. a. bzgl. Luchs, Wolf, Fischotter, Biber usw.)

2.3 Regionale Vermarktung

„Unsere Produkte können es weiter schaffen als auf unsere Wochenmärkte!”

Allgäuer Käse, Schwarzwälder Schinken, fränkischer Wein, Bauernbrot und vieles mehr – regionale Produkte sind gefragt wie nie zuvor, werden im großen Stil vermarktet und sorgen für einen überregionalen Werbeeffekt. Auch unser Angebot kann diese Nachfrage stillen und sogar steigern. Waidler Holz als Baustoff für das Eigenheim und Bayerische Schmankerl als Feinkost brauchen starken Strategien für authentische Vermarktung außerhalb des Landkreises. Größere Absatzmärkte für unsere Lebensmittel und Holzprodukte sichern die
Arbeitsplätze unserer Land- und Forstwirtschaft. Je mehr zufriedene Menschen unsere Produkte genießen, desto besser die Bekanntheit und das Image der Region.

Was will ich als Landrat KONKRET machen?

• Beratungsstelle für Vermarktung regionaler Produkte, z.B. durch Hofläden schaffen

• Landwirte mit Einzelhändlern sowie Besitzern von Supermärkten und Hofläden zusammenbringen

• Online-Verkauf auf gemeinsamer Online-Plattform für alle Hofläden testen

• Einzelhändler und Supermärkte mehr sensibilisieren für Nachfrage nach regionalen Produkten

• Events wie bspw. Schmankerl-Wanderungen ausweiten, um regionale Produkte verstärkt zu vermarkten

• Regionale Produkte im Tourismus noch stärker platzieren, etwa als Give-Away bei Hotels

*Zum Thema Land- und Forstwirtschaft aus dem Wahlprogramm Stefan Ebner

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Die Wahlprogramme zum Download (Extern)

Wahlprogramm der Kandidatin Rita Röhrl
Wahlprogramm des Kandidaten Dr. Stefan Ebner


* Angaben mit Stern wurden von der Redaktion depodi – Deutsche Politik ergänz

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